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E1 - Mit angezogener Handbremse

  • vor 6 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit


Am 07.03.2026 fuhren wir mit der E1 nach Rangsdorf zum wichtigsten Spieltag im Kampf um die Medaillenplätze. Unser Trainer Uwe war aufgrund einer wichtigen Fortbildung verhindert, sodass wir uns ohne ihn – aber mit einer klaren Marschroute – beweisen mussten. Die Mannschaft war hochmotiviert und mit einem lauten „Für Uwe!“ starteten wir in den Spieltag.


Im ersten Spiel trafen wir auf Ahrensdorf/Schenkenhorst. Von Beginn an war das Spiel sehr körperlich geprägt. Trotz einer schnellen Führung brauchten wir einige Zeit, um uns an die harte Gangart zu gewöhnen. Zur Halbzeit führten wir dennoch mit 9:6. In der Pause sprachen wir klar an, dass wir mutiger zum Tor gehen und mehr Körpereinsatz zeigen müssen. Felipe setzte das sofort um und holte gleich drei Siebenmeter heraus. Mit zunehmender Spielzeit wurde schließlich auch der Leistungsunterschied deutlich sichtbar. Am Ende stand ein verdienter 20:11-Sieg für unsere Falken.


Nach einer kurzen Pause ging es direkt weiter gegen Rangsdorf. Der Gegner hatte unser Spiel genau analysiert und kannte unsere Stärken. Viele Aktionen wie Klammern oder Schubsen wurden leider erst in der zweiten Halbzeit konsequent geahndet. Zur Halbzeit lagen wir knapp mit 8:7 vorne. Der ein oder andere Spieler blickte etwas erschöpft drein – das erste Spiel hatte körperlich bereits viel Kraft gekostet. In der zweiten Halbzeit lief der Ball nicht mehr so flüssig und schnell wie gewohnt. Fehlpässe und ungenutzte klare Torchancen führten dazu, dass Rangsdorf sogar mit 14:12 in Führung gehen konnte. In dieser Phase übernahm Luis Verantwortung und brachte uns mit sehenswerten Treffern wieder auf 14:14 heran. Kurz darauf brachte ein langer Pass auf Janis die 15:14-Führung. Doch Rangsdorf glich umgehend wieder aus.

Die letzten Sekunden waren nichts für schwache Nerven. Noch 15 Sekunden standen auf der Uhr. Die Mannschaft sollte den Angriff ruhig ausspielen, um zumindest den Punkt zu sichern und Rangsdorf keinen Ballbesitz mehr zu geben. Doch auch der letzte Wurf fand – sinnbildlich für diesen Tag – nicht den Weg ins Tor. Drei Sekunden vor Schluss kam noch ein langer Pass zur gegnerischen Nummer 10, die frei vor dem Tor abspringen wollte, doch genau in diesem Moment ertönte das Schlusssignal. Eine Sekunde länger – und vielleicht hätte Rangsdorf noch den Siegtreffer erzielt.

So ging die Punkteteilung am Ende in Ordnung. Mit einer besseren Wurfeffizienz wäre aber auch ein Sieg möglich gewesen.


Dennoch nehmen wir drei Punkte aus dem Spieltag mit und kommen unserem Ziel – einer Medaille – einen Schritt näher.

Am letzten Spieltag der Saison erwarten wir Belzig und Wünsdorf zuhause. Dann gilt es noch einmal alles zu geben und zu hoffen, dass am Ende vielleicht sogar die silberne Medaille herausspringt.


Es spielten:

Fredrik Kreutzmann (Tor), René Weidner (2 Tore), Luis Heymann (3 Tore), Fridolin Strohkark (1 Tor), Felipe Lewin (8 Tore), Hanno Gerlach (8 Tore), Hannes Schmidt, Janis Litzinger (6 Tore), Mats Wannegat (2 Tore), Felix Griel (3 Tore), Karl Geißler (2 Tore).


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