Geschichte des

Spiel- und Sportverein Falkensee

 

Der Spiel- und Sportverein Falkensee e. V. (SSV Falkensee) wurde am 6. Juli 1990 als Rechtsnachfolger der BSG Chemie Staaken-Falkensee gegründet. 

Die Satzung des Vereins wurde zuletzt am 9. September 2016 durch die Mitgliederversammlung geändert.

Der SSV Falkensee verwirklicht seinen Satzungszweck insbesondere durch Durchführung und Förderung sportlicher Übungen und Leistungen im Handballsport.

Der überwiegende Teil der Mitglieder übt den Handballsport in den Jugendmannschaften aus.

In der Saison 2019/2020 beteiligten sich mehrere Jugendmannschaften (Minis / E-Jugend / D-Jugend / C-Jugend) und zwei Herrenmannschaften am Trainings- und Spielbetrieb des SSV Falkensee.

Entwicklung des Falkenseer Handballsports

 

1926 Mit der Einführung der vom Berliner Sportlehrer K. Schelenz entwickelten Handballregeln begann man sich auch in Falkenhagen und Seegefeld zu interessieren. Einen eigenständigen Verein gab es noch nicht. Handball wurde von Mitgliedern des Schwimmvereins gespielt (z.B. Otter Falkenhagen). So wurde beim FC Germania Falkensee eine Handballabteilung gegründet.

1938 wurde beim HFC (Hockeyklub) Falkensee eine 2. Handballsektion gegründet.

1939 bilden beide Handballabteilungen eine Wettkampfgemeinschaft (Kriegsfolgen) unter dem NamenSG Falkensee. 

1945 Mit Ende des zweiten Weltkrieges übernahm in der sowjetisch verwalteten Zone die Sowjetische Militäradministration die Zerschlagung der bürgerlichen Sportstrukturen vor und beharrte auf der Einrichtung kommunaler Sportgruppen. Die alten Klubnamen wurden teils verboten.

 

Bis Juni 1952 hieß der heutige Verein SG Falkensee, danach spielten die Falkenseer erfolgreich unter dem Namen „Einheit Falkensee“ (Verwaltungsapparat). Der Verein hatte die  Sektionen Handball, Fußball, Kegeln und Leichtathletik. 11 Jahre lang spielten die Falkenseer unter dem Einheit Emblem. Durch den Tod des unvergessenen Handball-Pioniers Paul Bauz brachen die Verbindungen zum Verwaltungswesen ein, sodass eine neue finanzielle Basis geschaffen werden musste.

 

Am 17. August 1963 kam es zur Gründung einer BSG (Betriebssportgemeinschaft) des VEB Plasteverarbeitungswerk Staaken und damit entstand der Name Chemie Staaken mit der Sektion Handball neben anderen Sportarten wie Judo und Fußball. BSG Leiter war Heiner Eichstädt und Sektionsleiter Horst-Detlef Paasch. Dank der finanziellen Unterstützung des Betriebes aus dem Kultur- und Sozialfonds sowie der gewerkschaftlichen Rücklaufgelder begann eine kontinuierliche Entwicklung der Sektion Handball. Auf Wunsch des sowjetischen Armee-Sportclubs Elstal, der in Vorbereitung der Olympischen Spiele in München 1972 auch seine Auswahlkader zu konzentrieren begann, wurden Kontakte zu den Vereinen des Territoriums geknüpft. Stellvertretend für den Handballsport waren dies die Männer der BSG Chemie Staaken-Falkensee. Fortan genossen sie in der Sporthalle auf dem ehemaligen olympischen Gelände Heimrecht. Endlich wurde in einer wettkampftauglichen Spielstätte gespielt. Im Ergebnis der guten Trainingsmöglichkeiten und der ständigen sportlichen Kontakte zum SASK Elstal (wöchentlich Trainings- und seit 13.10.1968 auch Punktspiele in der Bezirksliga Potsdam) kam es zu einem sichtbaren Leistungsschub im Jugend- und Männerbereich.

 

30. September 1978 Als die Stadthalle Falkensee, eine für den Handballsport konzipierte Sporthalle, für den Trainings- und Wettkampfsport freigegeben wurde, entfällt für die Falkenseer Handballer die Notwendigkeit, in Elstal trainieren zu müssen. Die Kontakte mit dem SASK Elstal beschränken sich zunehmend nur noch auf die Punktspiele und liefen 1980 mit der Delegierung des SASK nach Neustrelitz ganz aus. Für die Falkenseer Handballspieler beginnt nun eine glanzvolle Zeit in eigener Sporthalle.

November 1989 mit dem Fall der Mauer beginnt für den Männer-Handball-Sport, wie zu Zeiten des Mauerbaus1961, der Aderlass an talentierten Spielern, die in den alten Bundesländern Arbeit und neue Sportvereine fanden. Die Auflösung der sozialistischen Produktionsverhältnisse bewirkt zudem, dass die Falkenseer Handballer finanziell keine Basis mehr haben.

 

6. Juli 1990 Mit dem in der Bundesrepublik Deutschland geltenden bürgerlichen Vereinsrecht wird der 

Spiel- und Sportverein Falkensee e.V. gegründet. Die fünfte Falkenseer Epoche für den Männer-Handball-Sport beginnt. In den ersten Jahren nach der Wende hat der SSV Falkensee nicht eine Nachwuchsmannschaft mehr.

 

1990er-Jahre Die erste Mannschaft steigt in den 90-er Jahren aus der Verbandsliga ab. 

 

Saison 2001/2002 Die erste Mannschaft landet sogar nur noch auf einem 12. Platz in der Landesliga.

 

4.Juni 2004 die Männermannschaft des SSV Falkensee spielt in der heimischen (alten) Stadthalle gegen die Olympiasieger von 1980. Tolle Kulisse in der ausverkauften (alten) Stadthalle. 

 

Saison 2006/2007 steigt die Männermannschaft des SSV Falkensee in die Verbandsliga auf.

 

Saison 2009/2010 steigt die Männermannschaft des SSV Falkensee in die Brandenburgliga auf.

 

Saison 2011/2012 der SSV Falkensee hat seine Strukturen klar verbessert und mit vielen ehrenamtlichen Helfern eine erfolgreiche Jugendarbeit aufgebaut. Erstmals ist der Verein in allen Altersklassen vertreten.

 

Saison 2015/2016 die Männermannschaft steigt in die Verbandsliga ab.

 

April 2016 eröffnet in Falkensee die neue Stadthalle. Zeitgleich wird die alte Stadthalle vom Netz genommen. Die „Zwillingshalle“ mit der zugehörigen Veranstaltungshalle bietet unzählige Möglichkeiten der Nutzung.

 

29. April 2016 spielt die Männermannschaft des SSV Falkensee anlässlich der Eröffnung der neuen Stadthalle gegen den Bundesligisten Füchse Berlin. 

 

05. Mai 2017 spielt die Männermannschaft des SSV Falkensee, als Saisonabschluß gegen den Bundesligisten TSV Hannover Burgdorf. 

 

Saison 2019/2020 der SSV Falkensee hat seit langer Zeit keine Mannschaften in der B- und A-Jugend zusammenstellen können.

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