top of page

Kästnerhalle wird für Bernau zur Hölle der Falken

vor 2 Tagen
3 Min. Lesezeit

Mit den Bernauer Bären war der Tabellensechste zu Gast in der Kästnerhalle. Wir waren auf den Gegner vorbereitet und wollten unseren Zuschauern endlich auch zu Hause zeigen, dass wir gewinnen können.

Die Voraussetzungen waren dabei nicht optimal. In den vergangenen  Wochen konnten wir jeweils nur einmal trainieren, da uns die Stadthalle nicht zur Verfügung stand. Trotz alle dem ging die Mannschaft hochmotiviert und konzentriert zu Werke.

In der Anfangsphase entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem es auf beiden Seiten zackig hin und her ging. Wir brachten unsere Spielzüge gut auf die Platte und setzten durch schnelle Ballgewinne sowie ein hohes Tempo nach den Toren des Gegners immer wieder Akzente im Angriff. Allerdings gelang es uns zunächst nicht, uns entscheidend abzusetzen. Nach gut 18 Minuten stand es noch 13:13.

Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit konnten wir unsere Überlegenheit zunehmend auch auf der Anzeigetafel sichtbar machen. Mit einem starken Endspurt erarbeiteten wir uns bis zur Pause eine 22:16-Führung.

In der Halbzeit besprachen wir gezielt, was uns bis dahin noch gefehlt hatte und wie wir unsere Stärken konsequenter ausspielen wollten und somit des Trainers Stimmorgan zu schonen.

Nach dem Seitenwechsel setzten wir genau dort an. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich unser Spiel zunehmend zu einer Flutwelle. Wir erhöhten sowohl in der Abwehr als auch im Angriff kontinuierlich den Druck. Mitte der zweiten Halbzeit war der Widerstand der Bernauer Bären schließlich gebrochen. Unsere Abwehr gewann immer mehr Bälle und im Angriff spielten wir konsequent mit hohem Tempo nach vorn. Besonders in der Schlussphase überrollten wir den Gegner förmlich und bauten unseren Vorsprung immer weiter aus.

Das deutliche Endergebnis von 45:23 spiegelt den engen Verlauf der ersten Halbzeit nur bedingt wider. Umso mehr zeigt es unseren Willen, über die gesamte Spielzeit weiterzuarbeiten und uns in der Tabelle nach oben zu kämpfen.

Besonders unser Rückraum lief an diesem Tag auf Hochtouren. Dabei spielte es keine Rolle, in welcher Konstellation wir auf dem Feld standen. Von allen Positionen ging Torgefahr aus. Aber auch unsere Außen setzten sich immer wieder in Szene und belohnten sich mit erfolgreichen Abschlüssen. Gleichzeitig wurde diesmal auch die Kreislaufer gut eingebunden und konnten ihre Chancen aus sechs Metern nutzen. 

Als Trainerteam freuten wir uns besonders darüber, dass wir durch den eindeutigen Spielverlauf allen Spielern ausreichend Spielzeit geben konnten. Jeder Feldspieler nutzte seine Einsatzzeit und trug sich in die Torschützenliste ein. Das unterstreicht die geschlossene und starke Teamleistung der gesamten Mannschaft.

Pepe (16) und Nils (12) aus dem Rückraum, Samu vier, Mads, Joni und David jeweils drei, Jendris zwei sowie Max und Noah jeweils einen Treffer. Ein riesiges Lob verdiente sich außerdem Nils im Tor. Er hielt viele Hochkarätige und zeigte einmal mehr, was für ein starker und wichtiger Rückhalt er für unsere Mannschaft ist. Mit seinen Paraden gab er uns Sicherheit und leitete zugleich zahlreiche schnelle Angriffe ein.

Mit diesem überzeugenden Heimsieg konnten wir nicht nur zwei weitere Punkte sammeln, sondern auch unser Torverhältnis ins Positive drehen. Damit stehen wir nun im oberen Mittelfeld der Tabelle und haben den Blick weiter nach oben gerichtet.

Einen großen Anteil an diesem besonderen Heimspiel hatten auch unsere Zuschauer und Fans. Ihre tolle Unterstützung sorgte dafür, dass die Kästnerhalle für Bernau zur „Hölle der Falken“ wurde. Diese Atmosphäre macht es jedem Gegner schwer, bei uns zu bestehen.

Nun stehen zunächst die Ferien und eine längere Spielpause an. Erst in etwa einem Monat dürfen wir wieder in der Oberliga antreten. Diese Zeit werden wir nutzen, um uns zu erholen und unsere spielerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Danach wartet auswärts in Dahlewitz die nächste Herausforderung - und die nächste Gelegenheit, in der Tabelle weiter nach oben zu klettern.




Kommentare


©2019/2020 by SSV Falkensee Proudly created with Wix.com

bottom of page